Akupunktur - bringt den Körper ins Gleichgewicht

Die Reizung von Akupunkturpunkten ist von je her ein fester Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Durch Einstiche in die Haut - sie erfolgen mit sehr feinen Nadeln an genau festgelegten Punkten - können Störungen in Form von Blockaden im Körper gelöst werden.

Die Akupunkturpunkte liegen auf Leitlinien, die man als Meridiane bezeichnet. In ihnen kreist nach chinesischer Auffassung die Lebensenergie - das so genannte Qi - mit ihren Anteilen YIN und YANG. Das Qi fließt in 14 Meridianen durch den Körper. Auf diesen Meridianen sind 350 Akupunkturpunkte verteilt, die über die Nadelung stimuliert werden können.

Die Nadeln werden unterschiedlich gewinkelt und verschieden tief eingestochen, mit dem Ziel YIN oder YANG entsprechend zuzuführen oder abzunehmen. Durch eine systematische Bewegung der Nadel nach dem Einstich kann der Akupunkturpunkt noch zusätzlich aktiviert werden. Eine Störung oder Blockade im Fluss der Lebensenergie kann zu Schmerzen, anderen gesundheitlichen Problemen, bis hin zu manifesten Krankheiten führen.

Die Akupunktur ist eine schmerzlindernde, durchblutungsfördernde, beruhigende, stimulierende und immunstärkende Therapieform. Sie hat zum Ziel, den Organismus ins Gleichgewicht zu bringen, die Harmonie zwischen Geist und Körper wieder herzustellen und gegen schädigende Einflüsse widerstandsfähiger zu machen.

Grundsätzlich können alle akuten und chronischen Krankheitsbilder mit der Akupunktur erfolgreich therapiert werden.

Bewährt hat sich die Akupunktur besonders bei:

  • Lungen- und Bronchialerkrankungen
  • Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates
  • Magen- und Darmerkrankungen
  • Hals-, Nasen- Ohrenerkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Psychische und psychosomatische Erkrankungen
  • Allergien

 

Text: www.zentrum-der-gesundheit.de