Gelöste Medikamente und andere Stoffe, zum Beispiel Kochsalz oder Kamille, die zu Nebel zerstäubt werden, bezeichnet man als Aerosole. Gelangen diese Dosieraerosolen über die Einatmung in die Atemwege, spricht man von Inhalationstherapie. Sie kann zur Behandlung verschiedener Atemwegserkrankungen genutzt werden, beispielsweise der Bronchitis oder des Bronchialasthmas.

Neben dem klassischen Wasserdampfbad gibt es technische Geräte und Inhalierhilfen wie Düsen- und Ultraschall-Vernebler oder Respiratoren, die zur Inhalationstherapie eingesetzt werden.

Durch die Inhalationstherapie wird die Bronchialmuskulatur entkrampft und Sekret gelockert und verflüssigt, so dass man es leichter abhusten kann. Die Therapie hat auch entzündungshemmende Wirkung.

Bei akuten und chronischen Erkrankungen der Atmungsorgane bewährt sich die Kombination von Inhalation mit anschließender Atemtherapie.

Besonders wirksam ist die Inhalationstherapie bei Entzündungen der oberen Luftwege, zum Beispiel bei einer Bronchitis. Auch bei den sogenannten obstruktiven Atemwegserkrankungen, die mit einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur einhergehen, kann über die Einatmung bestimmter Medikamente sowohl längerfristig als auch im akuten Anfall schnell Abhilfe geschaffen werden.

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